Pankreaskarzinome und Cholangiozelluläre Karzinome

Bösartige Erkrankungen aus dem Bereich der Gastroenterologie zählen leider zu den in Europa am häufigsten auftretenden Tumorerkrankungen. Daraus resultiert für unsere Klinik die Aufgabe und Verpflichtung, diese vielfältigen Erkrankungen rasch und sorgfältig zu diagnostizieren, um so mögliche Behandlungsmöglich interdisziplinär mit unseren Patienten besprechen zu können.

Pankreaskarzinome

Das Pankreaskarzinom steht dabei für Frauen an sechster, bei Männern an zehnter Stelle der häufigsten neu aufgetretenen Krebserkrankungen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen 70-75 Jahren, Personen mit genetischer oder erworbener Belastung können schon im frühen Erwachsenenalter erkranken. Etwa 70% der Karzinome sind im Pankreaskopf lokalisiert. Leider gibt es bisher gibt es keine wirksamen Früherkennungsmaßnahmen, auch nicht bei Risikopersonen. Therapie und Prognose des Pankreaskarzinoms sind abhängig vom Krankheitsstadium bei Erstdiagnose. 

Wir verstehen uns in diesem Zusammenhang als Ihr zuverlässiger Ansprechpartner zur Planung und Durchführung der geeigneten Untersuchungen. In einem ausführlichen Erstgespräch werden die notwendigen Maßnahmen Schritt für Schritt mit Ihnen besprochen, um so im Verbund mit dem Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln rasch eine entsprechende entweder ambulante oder stationäre Abklärung zu gewährleisten. Die Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor und Transplantationschirurgie ist optimal, hier gibt es auch gemeinsame innovative Studienprojekte und Sprechstunden.

Terminanfragen

Gastroenterologische Onkologie im Centrum für Integrierte Onkologie (CIO)
Telefon +49 221 478-87660
E-Mail cio@uk-koeln.de

Dr. Fabian Kütting

Dr. Fabian Kütting

Leitung Spezialsprechstunde Pankreaskarzinome und Cholangiozelluläre Karzinome

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Therapie und Studien

Im Rahmen einer individuell auf jeden Patienten adaptierten Therapieplanung finden moderne, sehr effektive multimodale Therapiekonzepte ihre Anwendung. Diese sind leitlinienkonform konzeptualisiert und orientieren sich in enger Abstimmung mit den Fachgesellschaften und dem Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) an aktuellen Studienkonzepten.

Auf diese Weise können auch in speziellen Situationen Therapiestrategien angeboten werden, die unter Berücksichtigung moderner molekular-biologischen Prognosefaktoren eine zielgerichtete und nebenwirkungsärmere Behandlung ermöglichen. Selbstverständlich werden die Patienten während des gesamten therapeutischen Prozesses von einem Arzt, der für sie als konkreter Ansprechpartner fungiert, begleitet. In diesem Rahmen werden auch unterstützende Gesichtspunkte wie Schmerztherapie und bio-psycho-soziale Aspekte berücksichtigt. In dieses Gesamtkonzept patientenzentrierter Versorgung sind auch die notwendigen Kontakte für die erforderlichen Nachsorge-Untersuchungen integriert.

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