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Gastroenterologische Onkologie

Bösartige Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse sowie der Gallenblase und Gallengänge zählen leider zu den in Europa am häufigsten auftretenden Tumorerkrankungen. Daraus resultiert für unsere Klinik die Aufgabe und Verpflichtung, diese vielfältigen Erkrankungen so rechtzeitig wie möglich zu diagnostizieren, um so die notwendigen Behandlungsmöglichkeiten mit unseren Patienten - so offen wie möglich - besprechen zu können.

Wir verstehen uns in diesem Zusammenhang als Ihr zuverlässiger Ansprechpartner zur Planung und Durchführung der geeigneten Untersuchungen. In einem ausführlichen Erstgespräch werden die notwendigen Maßnahmen Schritt für Schritt mit Ihnen besprochen, um so im Verbund mit dem Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln rasch eine entsprechende entweder ambulante oder stationäre Abklärung zu gewährleisten.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Dirk Waldschmidt
Oberarzt
Leiter gastrointestinale Onkologie
Koordinator Pankreaskarzinomzentrum
Telefon: +49 221 478-86109 (Klinikssekretariat, Monika Ruhig)
Telefax: +49 221 478-86581
E-Mail:

Selbstverständlich ist die Anmeldung auch über die Webseite des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) Köln möglich.

Dr. Dirk Waldschmidt studierte Humanmedizin an der Universität zu Köln und erlangte seine Promotion zum Doktor der Medizin im Fachbereich der psychosomatischen Medizin bei Professor Köhle im Rahmen eines eigenen Projektes zur Arzt-Patient-Gesprächsforschung. 1996 begann seine klinische Ausbildung bei Professor Diehl an der Medizinischen Klinik I der Uniklinik Köln, die er 2003 bei Professor Hallek fortsetzte. In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit dem Aufbau einer Einheit für allogene Stammzelltransplantation. Seit 2005 ist er Mitarbeiter in der Klinik von Professor Goeser. Er ist Facharzt für Innere Medizin mit der Schwerpunktbezeichnung für Hämatologie und Internistische Onkologie. Einen wichtigen Aspekt seiner aktuellen Tätigkeit stellt seine Funktion als Leiter der Interdisziplinären Onkologischen Projektgruppen (IOPs) für Pankreaskarzinome und primäre Lebertumoren sowie Gallenblasen- und Gallenwegskarzinome im Rahmen des Centrums für Integrierte Onkologie dar.

Unsere Leistungen

Folgende Untersuchungen werden in der Zentralen Endoskopie durchgeführt:

  • Dickdarmspiegelung
  • Dünndarmspiegelung
  • Enddarmspiegelung
  • endoskopisch retrograde Cholangio-Pankreatikografie (ERCP)
  • Endosonographie
  • Magenspiegelung
  • Sonografie
  • Punktionen sämtlicher betroffener Organsysteme

Darüber hinaus stehen selbstverständlich sämtliche weiteren bildgebenden und interventionellen Verfahren der Uniklinik Köln zur Verfügung.

Die so gewonnen Ergebnisse werden an einem speziell auf die individuellen Belange des Patienten ausgerichteten Gesprächstermin ausführlich, auch hinsichtlich der in Betracht zu ziehenden Konsequenzen, erläutert. In diesem Zusammenhang sollte betont werden, dass die frühzeitige Diagnosestellung für viele Patienten die Möglichkeit zur vollständigen Heilung der bösartigen Erkrankung bedeutet, wenn rasch die adäquaten therapeutischen Maßnahmen eingeleitet und durchgeführt werden.

Im Rahmen einer individuell auf jeden Patienten adaptierten Therapieplanung finden moderne, sehr effektive multimodale Therapiekonzepte ihre Anwendung. Diese sind leitlinienkonform konzeptualisiert und orientieren sich in enger Abstimmung mit den Fachgesellschaften und dem Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) an aktuellen Studienkonzepten.

Auf diese Weise können auch Therapiestrategien angeboten werden, die unter Berücksichtigung moderner molekular-biologischen Prognosefaktoren eine zielgerichtete und nebenwirkungsärmere Behandlung ermöglichen.

Selbstverständlich werden die Patienten während des gesamten therapeutischen Prozesses von einem Arzt, der für sie als konkreter Ansprechpartner fungiert, begleitet. In diesem Rahmen werden auch unterstützende Gesichtspunkte wie Schmerztherapie und bio-psycho-soziale Aspekte berücksichtigt.

In dieses Gesamtkonzept patientenzentrierter Versorgung sind auch die notwendigen Kontakte für die erforderlichen Nachsorge-Untersuchungen integriert.

Wissenschaftliche Projekte

Translationae Forschung - CAR T Zellen zur adoptiven Immuntherapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bei diesem Pojekt handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Klinik III, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie und der Klinik I für Innere Medizin/Hämato-Onkologie sowie dem Labor für Tumorgenetik und Immunologie unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Hinrich Abken.

Das Immunsystem spielt bei der Bekämpfung von Krebserkrankungen eine herausragende Rolle, die zur Zeit jedoch nicht abschließend verstanden ist. Die zunehmende Aufkklärung der Bestandteile und des Zusammenspieles der Akteuer des Immunsystems erlaubt es, neue innovative Therapien zu entwickeln, um Krebszellen gezielt und effektiv zu bekämpfen, in dem körpereigene immunologische Mechanismen genutzt werden.

In diesem Laborprojekt soll das immunologische Millieu bei Bauchspeicheldrüsekrebs im Detail untersucht werden. Es soll die Hypothese überprüft werden, ob das Fortschreiten von Bauchspeicheldrüsenkrebs durch ein immunschwächendes Entzündungsmillieu gefördert wird und das Fortschreiten der Erkrankung duch modifizierte Immunzellen (sog. CAR T-Zellen) gebremst werden kann.

Langfristig ist die Zielsetzung dieses Vorhabens, neue gezielte und wirksame Immuntherapien für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs zu entwickeln und zu etaiblieren.

Im ersten - aktuell laufenden - Teil des Projektes führen wir eine "Bestandsaufnahme" der immunologischen Situation beim Bauchspeicheldrüsenkrebs durch. Hierfür benötigen wir Blutproben sowie Gewebeproben von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie zur Kontrolle von Patienten mit anderen Erkrankungen, die innerhalb von diagnostischen Verfahren gewonnen werden.

Im zweiten Teil des Vorhabens sollen Immunzellen im Labor so verändert werden, dass sie das Tumormillieu gezielt modulieren, um das Tumorwachstum zu begrenzen.

Ansprechpartner

Dr. Natalie Pflug und Dr. rer. nat. Markus Chmielewski
Labor für Tumorgenetik und Immunologie
Kerpener Straße 62, 50937 Köln

Auswirkungen von Laborparametern, klinsichen Variablen und molekulargenetischen Biomarkern auf das medikamentöse Therapieansprechen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Eine gemeinsame Forschungsgruppe der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Christiane Bruns) und der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie (Leitung: Prof. Dr. Tobias Goeser) untersucht Patienten, welche bei einem nicht metastasiertem Pankreaskarzinom mit dem Ziel einer Heilung operiert wurde.

Hierbei wird überprüft, inwieweit Laborparamtete, klinische Variabeln und molekulargenetischen Biomarker in einem Zusammenhang mit dem Ansprechen auf Medikamente wie Gemcitabine und Erlotinib bzw. der Wahrscheinlichkeit ein Rezidiv zu erleiden zusammenhängen.

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, unser zukünftiges Vorgehen nach eier Pankreaskarzinomoperation noch individueller auf die jeweiligen Patienten abzustimmen und somit eine deutliche Prognoseverbesserung zu ermöglichen.

Ansprechpartner

Dr. Peter Grimminger und Martin Maus
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie
Kerpener Straße 62, 50937 Köln

Unterstützung unserer Arbeit

Wenn Sie unsere wissenschaftlichen und klinischen Projekten unterstützen möchten, stehen wir Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Kontakt

Telefon: +49 221 478-88855